Informationen für ausländische Unternehmen Die unten angeführten Seiten enthalten Informationen für ausländische Unternehmen zur Besteuerung von Versandhandelsumsätzen in Österreich, Kontaktdaten sowie Informationen zur umsatzsteuerlichen Registrierung in Österreich (Veranlagungsverfahren). Hinsichtlich der Vorsteuern haben ausländische Unternehmen, die in Österreich nicht zur Umsatzsteuer registriert sind, die Regelungen für das Vorsteuererstattungsverfahren zu beachten.

Auch wenn ein Unternehmen nicht von Österreich aus betrieben wird oder es in Österreich keine Betriebsstätte hat, kann es in Österreich steuerbare Umsätze tätigen bzw. Vorsteuern für österreichische Umsatzsteuer geltend machen.

Innergemeinschaftlicher Versandhandel

Werden Waren von einem Unternehmen aus einem Mitgliedstaat an Konsumentinnen/Konsumenten in einem anderen Mitgliedstaat befördert oder versendet, ist die Lieferung dort zu versteuern, wo die Beförderung oder Versendung endet.

Kontakt

Hier finden Sie die Adresse, Bankverbindung und weitere wichtige Informationen des für ausländische Unternehmen zuständigen Finanzamtes.

Veranlagungsverfahren

Ausländische Unternehmen, die in Österreich Umsätze tätigen, bei denen es nicht zum Übergang der Steuerschuld kommt, sind verpflichtet, sich beim Finanzamt registrieren zu lassen.

Kleinunternehmerbefreiung für EU-Unternehmen (ab 1. Jänner 2025)

Unternehmen mit Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit in einem anderen EU-Mitgliedstaat können ab 1. Jänner 2025 unter gewissen Voraussetzungen die Befreiung für Kleinunternehmen (Kleinunternehmerregelung) in Österreich in Anspruch nehmen.

Vorsteuererstattungsverfahren

Mit der EU-Richtlinie 2008/9/EG erfolgte die Einführung eines elektronischen Vorsteuererstattungsverfahrens für österreichische Unternehmen sowie für Unternehmen aus dem übrigen EU-Gemeinschaftsgebiet. Auch für Drittlandsunternehmen gibt es ein eigenes Erstattungsverfahren. 

Vorsteuern

Erstattungsfähig sind nur jene Vorsteuern, für die das österreichische Umsatzsteuergesetz eine Abzugsmöglichkeit vorsieht.

Letzte Aktualisierung: 1. Januar 2025

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Finanzen

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